Offen für Kunst
Öffnungszeiten der Ateliers
Samstag: 22.03.2025 von: 11-17 Uhr
Sonntag: 23.03.2025 von: 11-17 Uhr
Zum 6. Mal öffnen Künstler im Kinzigtal ihre Ateliers. Unterstützt wird diese Öffentlichkeitsarbeit vom Kunstverein Mittleres Kinzigtal. Der nichtkommerzielle Kunstverein wurde 1985 gegründet und widmet sich der Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst.
Kunstinteressierte haben am 22.03 und 23.05. 2025 die Möglichkeit Ateliers zwischen Gengenbach und Hausach zu besuchen
Es besteht die Gelegenheit, sich vor Ort in den Ateliers der Künstler über Themen, wie Maltechnik, Malstile und Werke zu informieren, auch der Erwerb von Kunst ist an diesen Tagen möglich. Die Künstler freuen sich auf ihren Besuch und auf ihre Fragen rund um die Kunst. Mit dieser Aktion soll der Austausch zwischen Künstler und Kunstinteressierten gefördert werden. Ein Rückblick auf die letzten Veranstaltungen zeigt, dass viele das Angebot dankend annehmen. Weitere Information zu dieser Veranstaltung und den teilnehmenden Künstlern sind auf den Flyern und Plakate“ Offen für Kunst“ersichtlich. Diese sind in den genannten Orten der einzelnen Ateliers und Künstler, in Geschäften und Gemeindezentren ausgelegt. Weiter Informationen zu dieser Aktion sind auch auf der Website des Kunstvereins Mittleres Kinzigtal einzusehen oder aus der Presse zu entnehmen.
Infomationen zu den teilnehmenden Künstlern
Wir stellen Ihnen die teilnehmenden Ateliers in Steinach und Haslach vor.
77736 Zell a.H.:
Dieter Atz verbindet in seiner Kunst Fotografie, Malerei und Zeichnung. Seine Bilder und Reportagen lenken den Blick in besonderer Weise auf Aktuelles und Vergangenes. Er erzählt mit seinen experimentellen Werken Geschichten. (Gast bei Wolfgang Hilzensauer)
In den Bildern von Wolfgang Hilzensauer mischen sich Figürlichkeit und Abstraktion. Gerne lässt er sich auf Spaziergängen durch die Natur inspirieren und nimmt sich viel Zeit für seine Bilder. Er ist im Vorstand unseres Kunstvereins und Vorsitzender des Fördervereins Zeller Kunstwege. (Am Bach 1)
Für Roland Mauch bedeutet Kunst vor allem Farbe, Licht und Energie. Dies spürt man in seinen abstrakten Gemälden und Naturansichten, die in ihrer Farbigkeit und ihrer Atmosphäre zu pulsieren scheinen. (Kapellenstr. 3)
Die Textilkünstlerin Doris Rabung stellt aus Stoffen, Garnen und Spitzen filigrane Körperhüllen und Wandquilts her. Sie experimentiert dabei mit Struktur und Kombinationen und erarbeitet sich die Technik dafür oft selbst. (Oberentersbacher Str. 2b)
Albert Reichenbachs geschulter und feinsinniger Blick auf die Natur spiegelt sich in dem auffallenden Licht- und Schattenspiel, sowie den zielsicher gewählten Ansichten von Bäumen und Landschaft, Tieren und Figuren. Er arbeitet gerne mit seinen eigenen Fotomotiven als Vorlage. Seine Gemälde entstehen aus einer Entwicklung von der groben Komposition über Verdichtung bis zum konkreten Bild. (Hintere Kirchstr. 6)
77723 Gengenbach:
Die Drucke und Holzschnitte des Künstlers Manfred Schlindwein entstehen in der Auseinandersetzung von dem scheinbar unbeweglichen Material Holz und dem zarten Seidenpapier, das die Kompositionen von Linien und Formen aufnimmt. Nicht zuletzt spielt der Kontrast zwischen dem häufig vorkommenden klaren Schwarz und den fließenden Farben eine Rolle in seinen Arbeiten. (Leutkirchstr. 4)
77790 Steinach:
Karin Hirschle lässt sich unmittelbar von ihrer Umgebung inspirieren. Aktuelle gesellschaftliche Themen finden den Platz in ihrer Kunst. Genauso wie Tierportraits aus ihrem Leben als Jägerin, bei denen man den Eindruck hat, den Tieren direkt gegenüberzustehen. Auch Skulpturen können in ihrem Atelier betrachtet werden. (Biberacher Str. 1)
77716 Haslach i.K.:
Die Kunstwerke von Beate Axmann berühren und bewegen den Betrachter. Ihr offener Umgang in immer wieder neuem Ausprobieren, das Zusammenspiel mit anderen Künstlern, sei es in Malerei, Musik, Lyrik oder Diskussion lassen Einblicke und unmittelbare eigene Gedanken zu. Ihre Kombination von Intuition, vorsichtigem Herantasten und doch mutiger, klarer Linie zeichnet sie aus.
(Hausacher Str. 23)
In den Bildern von Miriam Bruckner kann man Urlaub machen. Ihre abstrakten Landschaften lassen den Blick weit werden und halten ihn gleichzeitig mit ihrer Farbigkeit und ihrem Detailreichtum fest. Ihre Begeisterung für die Natur und ihre positive Energie sind in den Bildern spürbar. (Simon-Fink-Str. 6)
Die schwungvollen und farbreichen Bilder und Collagen von Angela Faißt lassen die Lebensfreude spüren, mit der sie teils abstrakt, teils figürlich, Formen und Strukturen wie Blüten auf Leinwand und Papier bringt. Die Künstlerin mag den freien Fluss der Ideen und kommt dabei zu immer neuen Ansätzen. (Gast bei Ellen Fritz)
Ellen Fritz malt in leuchtenden Farben expressionistisch wirkende Gemälde, die bekannte Ansichten neu interpretieren und so ihren Lieblingswegen ein unerwartet schillerndes und faszinierendes Gesicht geben. Außerdem können Sie in ihrem Atelier ihre Skulpturen aus Pappmaché auf sich wirken lassen. (Siedlerstr. 38)
Die Naturbilder und Stillleben von Bernhard Mussler bieten ungewöhnliche Perspektiven und den genauen Blick auf scheinbar Alltägliches. Sein außergewöhnlicher Blick auf Details und die gekonnte Umsetzung machen seine Gemälde zu einem stillen Augenschmaus. (Hauptstr. 43)
77756 Hausach:
Das Atelier 22 ist ein Gemeinschaftsatelier von 8 Künstlerinnen (Anita Heine, Ulrike Limberger, Martina Mehl, Stefanie Putzke, Susanne Schnurr, Elisabeth Schwab, Theresia Schweiß, Edeltraud Trasak), die sich im Mostmaierhof regelmäßig zum Malen zusammenfinden. So bunt und abwechslungsreich wie die Gruppe selbst ist auch das Spektrum der Bilder. Von abstrakt bis figürlich, farbintensiv bis stimmungsvoll reduziert ist hier alles vertreten. (Eisenbahnstr. 40a)
Der Kunstschmied Martin Kempe stellt in seiner Schmiede im Mostmaierhof beeindruckende Skulpturen und Plastiken her, denen man nicht ansieht, wie schwierig und zeitaufwändig sein Material sich bearbeiten lässt, die man aber am liebsten sofort anfassen würde. (Eisenbahnstr. 40a)
Ebenfalls auf dem Gelände des Mostmaierhofes finden Sie das Atelier der Malerin Marion Sokol. Für sie bedeutet Malen, in die Welt der Farben abzutauchen, abzuschalten und ihre Eindrücke kreativ in unterschiedlichen Techniken zu bearbeiten, wie zuletzt ihre Reise nach Grönland. In ihrem Atelier hat auch jeden Freitag das Genusslädele für Sie geöffnet. (Eisenbahnstr. 38a)
Gabriele Schuller sieht und malt Menschen. Wie zufällige Momentaufnahmen und Beobachtungen im Vorübergehen wirken ihre Bilder. Durch ungewöhnliche Techniken strahlen sie Lebendigkeit und Bewegung aus. So nutzt Gabriele Schuller z.B. die abgetragenen Schichten alter Litfaßsäulen als Malgrund oder versiegelt Bilder mit einer Wachsschicht. Sie ist Vorsitzende des Kunstvereins Mittleres Kinzigtal. (Vorlandstr. 8)